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Enzo Anselmo Ferrari kommt am 18. Februar 1898 als Sohn eines Schmiedes in Modena zur Welt. Im Alter von zehn Jahren nimmt der Vater Enzo und dessen Bruder Alfredo zu einem Autorennen auf der via Emilia, der Rennstrecke Bolognias, mit. Das Rennen wird von Felice Nazzaro gewonnen, der junge Enzo ist vom Renngeschehen stark beeindruckt und dieses Rennen weckt seine Leidenschaft für Automobile. Er findet eine Anstellung in einem Autobetrieb und wird als Rennfahrer im Jahre 1919 sein erstes Rennen in Parma-Poggio di Bercet bestreiten, in welchem er als vierter seiner Kategorie ins Ziel fährt. Zwei Jahre später, nach einer Reihe von Rennen in denen er am Steuer eines Alfas mehrere Siege einfuhr, beginnt eine Zusammenarbeit mit Enzo und dem Automobilbauer mit der Schlange im Logo, die 20 Jahre anhalten soll. Enzo findet nun immer mehr im kaufmännischen Bereich seine Aufgabe und wird schlliesslich Leiter der Rennabteilung bei Alfa Romeo. Seinen spektakulärsten Unfall erlebt Enzo im Jahr 1921, als er bei der Vorbereitung zur Gentlemen- Kategorie des Grand Prix von Brescia von der Fahrbahn abkommt, weil er einer Kuhherde ausweichen will, die gerade die Strecke überquert. Er zieht immer mehr Menschen in seinen Bann und begeistert die Massen. In dieser Zeit lernt der erfolgreiche Enzo Ferrari u. a. auch Baronin Baracca kennen, von der er eine Fotographie mit Widmung erhalten wird und die ihn u. a. dazu animiert das "Cavallino", das "Pferdchen", als Glücksbringer zu nutzen. Im Jahre 1929 gründet er in Modena die "Scuderia Ferrari", ein Sportunternehmen, das sich zum Ziel gesetzt hatte die eigenen Mitarbeiter Rennen vor allem auf Alfas und Motorrädern fahren zu lassen. Im Laufe der Zeit wird daraus ein Motorsport Ableger Alfa Romeos, der im Jahr 1933 die sportlichen Aktivitäten des Automobilbauers übernehmen wird. 1931 verabschiedet er sich aus dem aktiven Renngeschehen, nicht zuletzt aufgrund der Geburt seines ersten Sohnes Alfredo (genannt Dino) und beendet sein letztes Rennen mit einem zweiten Platz. 1939 verlässt Enzo Alfa Romeo und beginnt eigene Autos zu bauen. 1945 sollte es dann soweit sein. Ferrari stellt seinen ersten V12 Motor vor, der nicht nur auf der Strasse, sondern auch in der Formel eins und bei Sportveranstaltungen eingestzt werden soll. Nach dem Sieg der 24 Stunden von Le Mans im Jahr 1949 steht ein Ferrari mit Alberto Ascari auf dem Podest des Weltmeisters und sichert diesen Titel auch noch im darauffolgenden Jahr. Es folgen diverse Ehrenwürden der italienischen Regierung und Auszeichnungen internationaler Universitäten, die Enzo Ferrari verliehen werden. Er erstellt in nur 7 Monaten eine Rennstrecke in Fiorano und liefert atemberaubende Modelle in die ganze Welt aus. Sein letztes Werk wird der F40, der 1987 unter seiner Leitung entsteht.

 
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